Abhängigkeit und Depression
Ethik als Medizin der Seele

Wir müssen den Kampf gegen unsere Schwächen so lange führen, bis es uns allmählich zur zweiten Natur wird.“

Zitat Ostad Elahi in „100 Maximen der Führung“

Im Sinne von Prof. Dr. Bahram Elahi (vgl. Bahram Elahi M.D. 1999 in „Grundlagen natürlicher Spiritualität„) sollen Forschungsergebnisse zum Nutzen der Allgemeinheit weitergegeben werden. Im Zentrum meines Vortrages steht nicht die wissenschaftliche Auswertung von Forschungsergebnissen, wohl aber die Weitergabe von Erfahrungen in der praktischen Umsetzung philosophischer Aspekte, in der therapeutischen Arbeit mit pathologischen GlücksspielerInnen.

Wesentlicher Bestandteil ist eine bewusste Auseinandersetzung mit dem „dominierenden Selbst“. Basierend auf der Lehre von Ostad Elahi, dem Begründer der universellen Ethik, welche auf natürliche Weise ins Leben integriert werden kann und die gleichzeitig eine fundierte Grundlage, für eine universitäre und wissenschaftliche Auseinandersetzung bildet.

Dem menschlichen Bestreben, glücklich zu sein, liegt manchmal der Schritt sehr nahe, sich dieses Glück bzw. Glücksempfinden in einem Casino, oder in einer anderen Spielstätte zu erkaufen. Der Preis dafür ist oft sehr hoch, wenn statt Erfüllung Abhängigkeit die Folge ist.

Es gibt aber auch Personen, die wegen einer Lebenskrise, Arbeitsplatzverlust oder einer psychischen Erkrankung wie Depression das Glücksspiel benutzen um sich selbst zu betäuben oder um vor der unerträglichen Realität zu fliehen. Dabei gehen sie permanent über ihre finanziellen, körperlichen und seelischen Grenzen hinaus. Aus dem  Spiel wird bitterer Ernst und sie  laufen Gefahr, sich und häufig auch ihre Familie zu ruinieren.

Immer mehr Menschen sind von der Glücksspielsucht betroffen. Das breit angelegte Glücksspielangebot mit großer Verfügbarkeit und leichtem Zugang, begünstigt die Ausbreitung dieser Suchtform, die allerdings im Vergleich zur Alkohol- und Drogensucht, noch relativ unbekannt ist.

Es ist eine ethische und moralische, gesellschaftliche Verpflichtung, Betroffenen und ihren Angehörigen professionelle Hilfe zukommen zu lassen. Die Landeshauptstadt Klagenfurt a.W. tut diese seit nunmehr 11 Jahren mit ihrer Spielsuchtberatung.

 

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