Was ist und zu welchem Ende betreiben wir Entwicklungszusammenarbeit?

Seit 1981 betreibt der Referent teils aktiv – vor allem chirurgisch – teils planend, beratend, evaluierend und supervidierend Augenmedizin in mittlerweile über 20 Ländern dreier Kontinente.
In einem Streifzug durch Länder und Projekte wird versucht, am Beispiel der Augenkrankheiten paradigmatisch Krankheit (Behinderung) in ihrer Wechselbeziehung zu Armut zu beleuchten und Lösungsansätze im Sinne partizipativer Modelle darzustellen: Bestehende Gesundheitsstrukturen müssen durch Koordination und Kooperation nationaler und internationaler Ressourcen zur Erreichung zeitlich und inhaltlich definierter Ziele gestärkt und ausgebaut werden.
Dabei ist die verantwortliche Beteiligung der Regierungen und die Einbeziehung der Betroffenen und lokaler Entscheidungsträger essentiell.

Das Thema gibt Gelegenheit, Motivation in persönlichem und institutionellem Kontext zu bedenken, und einige Mosaiksteinchen zu einer Betrachtung der Entwicklungszusammenarbeit unter ethischen Gesichtspunkten zu ordnen.

 

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